Von der Stadt evaluierte und verworfene Standorte

  • Fotografie des heutigen Hauptbau-Provisoriums der Tagesbetreuung (Bild: sunGallen)

    West (heutiger Pavillon)

    Vorteile

    • Boppiwiese bliebe in der heutigen Dimension erhalten

    • Auf Schulareal, somit schulische Quernutzung möglich

    Nachteile

    • Der Neubau würde grösser als der zur Verfügung stehende Raum. Um Grenzabstände einhalten zu können, müsste unter anderem der existierende Hartplatz massiv verkleinert werden. Der Hartplatz dient heute als Handballplatz, Basketballplatz, Veloplatz, Skateplatz, Fussballplatz (v.a. auch wenn die Wiese aufgrund Nässe gesperrt ist) oder als Festplatz.

    • Kein Betrieb während Bauphase möglich: Der Betrieb der Tagesbetreuung während der Bauphase wäre komplett ungeklärt. Die 50-60 Kinder (Spitzentag) aus dem heutigen Pavillon müssten in einem Provisorium an einer zu definierenden Stelle untergebracht werden - was Kosten von über 1 Million verursachen würde. Geld, das somit an anderer Stelle nicht investiert werden könnte.

    • Anlieferung weiterhin durch das Fahrverbot neben der Spielwiese nötig

    • Keine temporäre Nutzung für die Schule möglich während der baulichen Verdichtung der Schulräume (weil Pavillon nicht mehr existiert)

    • Keine neuen Freizeitmöglichkeiten möglich, weil kein Raum frei würde.

  • Neues Pfadiheim

    Schlössliwiese

    Pfadiheim wurde im August 2023 eröffnet

    Vorteile

    • Boppiwiese bliebe in der heutigen Dimension erhalten

    • Betrieb während Bau wie gehabt weiter möglich

    Nachteile

    • Finanzierung/Art der Nutzung wäre unklar gewesen, da kein städtischer Boden

    • Keine schulische Quer-Nutzung möglich, weil nicht auf Schulgelände

    • Keine existierenden Freizeitmöglichkeiten an diesem Standort - kein Spielplatz, keine Plätze zum Tschutten, Velofahren oder Skaten, nichts. Es müsste somit massiv in diese Möglichkeiten investiert werden - ohne dass das Quartier wirklich davon profitieren würde.

    • Für Kinder, die nicht in der Nähe Schlössli/Wolfganghof wohnen, würde der Weg massiv länger. Für Kinder aus dem Hinterberg beispielsweise würde sich die bereits heute 800m lange Strecke nochmals um 400m pro Strecke verlängern.

  • Baustelle neue Überbauung im Wolfganghof (Bild: sunGallen)

    Neue Überbauung Wolfganghof

    Antrag zur detaillierten Evaluation dieses Standorts wurde vom Parlament deutlich abgelehnt. Bauprojekt wurde im 2023 gestartet.

    Vorteile

    • Boppiwiese bliebe in der heutigen Dimension erhalten

    • Betrieb während Bau wie gehabt weiter möglich

    Nachteile

    • Stadt hätte sich mit Tagesbetreuung einmieten müssen: Renditeorientiertes Objekt, benötigter Raum ca. 1600m² (= 16 Wohnungen à 100m²)

    • Nicht auf Schulareal, somit schulische Quernutzung nicht sicher möglich.

    • Keine bestehende Spiel- und Sportinfrastruktur: Boppiwiese, Hartplatz und Spielplätze sind nicht in Sichtweite.

    • Keine Investition in Freizeitfläche auf dem Schulareal

Von der IG Boppiwiese aufgebrachter Standort

  • Kreuzung Schlössli mit altem Pfadiheim

    Kreuzung Schlössli (altes Pfadiheim)

    Vorteile

    • Boppiwiese bliebe in der heutigen Dimension erhalten

    • Betrieb während Bau wie gehabt weiter möglich

    Nachteile

    • Kosten: Unklar, ob das Land überhaupt zur Verfügung stehen würde und zu welchen Bedingungen (kein städtischer Boden)

    • Sicherheit: Der Standort befindet sich im Kreuz zweier Strassen

    • Keine schulische Quer-Nutzung möglich, weil nicht auf Schulgelände

    • Für Kinder, die nicht in der Nähe Schlössli/Wolfganghof wohnen, würde der Weg massiv länger. Für Kinder aus dem Hinterberg beispielsweise würde sich die bereits heute 800m lange Strecke nochmals um 400m pro Strecke verlängern.

    • Keine existierenden Freizeitmöglichkeiten an diesem Standort - keinen Spielplatz, keine Plätze zum Tschutten, Velofahren oder Skaten, nichts. Es müsste somit massiv in diese Möglichkeiten investiert werden - ohne dass das Quartier wirklich davon profitieren würde.