Faktencheck
Häufige Fragen mit faktenbasierten Antworten
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Weil die heutige Tagesbetreuung aus allen Nähten platzt. Die Zahlen der Kinder, die die Tagesbetreuung oder den Mittagstisch besuchen, gehen stark nach oben. 2023 sind wir bei ca. 200 Kindern. Mehr Informationen findet ihr auf der Seite “Tagesbetreuung”
2017 hat der Stadtrat/die Stadtverwaltung den einstimmigen Auftrag vom Parlament erhalten, eine attraktive Tagesbetreuung in allen Quartieren der Stadt zu ermöglichen. Ab dem Schuljahr 2024/25 sind Schulträger im gesamten Kanton St.Gallen zudem verpflichtet, jedes angemeldete Kind in die Tagesbetreuung aufzunehmen (S. 4/5).
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Für den neuen Standort der Tagesbetreuung waren verschiedene Faktoren massgebend, die es bei der Standortwahl zu beachten gab:
für langfristige Nutzung ausgelegt
finanzierbar
Platz für über 200 Kinder
Von der Schule aus schnell erreichbar, damit schulische Nutzung auch möglich
Für alle Kinder gut erreichbar
Aus diesem Grund hat sich der Stadtrat für den Standort Ost entschieden und dies wurde durch das Stadtparlament bestätigt.
Der Standort auf der Boppiwiese ermöglicht Synergien zwischen Schulbetrieb und Freiflächen. Alle anderen Standorte gehen zu Lasten des Schulbetriebs, sei es eine Einmietung bei der St.Galler Pensionskasse (Abhängigkeit) Standort Pfadiheim (Distanz), heutiges Provisorium (Einfluss auf Schulräume, Anlieferung), nördlich der Schulhausbauten (Erweiterungsfläche Schule) oder bei einer Aufstockung der bestehenden Gebäude (Schutzwürdigkeit fehlender Bezug zum Aussenraum). Der gewählte Standort lässt neben den vielseitigen Freiräumen auch übers ganze Jahr einen optimalen Schulbetrieb zu.
Mehr über den gewählten Standort findet ihr auf der Seite “Tagesbetreuung”.
Die weiteren evaluierten und verworfenen oder nicht geeigneten Standorte. -
Nein. Hier müssen zwei Dinge unterschieden werden: Das eine ist die Gesamtzahl der Kinder, welche die Tagesbetreuung besuchen (191 Kinder), die andere die Zahl der Kinder, die am selben Tag betreut werden. Dieser “Maximaltag” liegt aktuell bei 118 Kindern.
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Im Gegenteil. Die Spielwiese verkleinert sich zwar um rund einen Viertel Länge (-27.6%), dafür gibt es endlich einen Ballfang in Richtung Wolfganghof. Damit kann die Wiese in der Breite besser bespielt werden.
Die Boppiwiese bleibt in der Grösse eines Junioren-D-Matchfelds (57x44.5m, 9er-Fussball) in der Länge erhalten, was in Querrichtung zwei oder drei kleinere Spielfelder ergibt. 11er-Fussball ist gemäss den Richtlinien des Schweizerischen Fussballverbands auf der Boppiwiese auch heute nicht möglich - nicht nur aufgrund fehlender Länge, sondern auch Breite des Spielfelds.
Ausserdem gibt es neu einen Tartanplatz. Das heisst, dass Fussballspielen auch bei schlechtem Wetter und gesperrter Wiese künftig möglich ist.
Diese Kombination ermöglicht es, Sportveranstaltungen auch weiterhin wie gehabt durchzuführen.
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Nein! Es gibt heute gemäss Auskunft des städtischen Sportamts KEINEN einzigen Sportverein, der offiziell und regelmässig auf der Boppiwiese trainiert.
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Die Länge der Boppiwiese verkürzt sich von 87m auf 63m, also um 24m (-27.6%).
Diese Fläche wird praktisch 1:1 am bisherigen Standort der Tagesbetreuung mit Freizeitfläche kompensiert. -
Die Tagesbetreuung unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie - ein wichtiger Faktor für ein modernes, attraktives Quartier.
Ausserdem wird der Aussenraum rund um das Schulhaus dank dem Tagesbetreuungsprojekt massiv aufgewertet - auch für Kinder, die nicht in die Tagesbetreuung gehen.
Mehr Informationen dazu findet ihr auf der Seite “Freizeitflächen”.
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Nein. Der Spielplatz bei der Boppiwiese wird aufgewertet und beinhaltet - im Gegensatz zu heute - auch eine Rasenfläche, die direkt an die Boppiwiese grenzt und die auch von kleineren Kindern genutzt werden kann.
Ein Sand-Wasser-Spiel, neue Klettermöglichkeiten und vieles mehr machen den Spielplatz attraktiver (auch für kleinere Kinder) und er büsst keineswegs an Qualität ein.
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Das ausgearbeitete Tagesbetreuungsprojekt für das grösste Schulhaus der Stadt bietet ein gutes Verhältnis zwischen Realisierbarkeit und vernünftigen Kosten. Wie sich in anderen Quartieren der Stadt - wie z.B. im Feldli-Schoren-Quartier - zeigt, führt eine Ablehnung eines Projekts aus Partikularinteressen dazu, dass sich solche Projekte um Jahre verzögern und dass sich geeignete Standorte nicht aus dem Hut zaubern lassen.
Die Stadt ist verpflichtet, allen Familien eine ausserschulische Betreuung zu ermöglichen - dies geht nur mit geeigneten Räumen & Infrastruktur. Aus diesem Grund profitiert die ganze Stadt von diesem Projekt, da es zeitnah umgesetzt werden kann und langfristig eine Lösung bietet.
Bei einer Ablehnung hingegen stehen wir wieder auf Feld eins - wie in anderen Quartieren der Stadt und haben mindestens CHF 600’000 an Steuergeldern in den Sand gesetzt.
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Die Aussenraumgestaltung ist ein Mehrgenerationenprojekt. Es werden vielfältige Bewegungsmöglichkeiten geschaffen, die für jung und alt geeignet sind. Balancierbalken und andere Kletter- und Balancegeräte auf geringer Höhe erlauben ein Training des Gleichgewichtssinns und der Koordination ohne Verletzungsgefahr. Netzschaukel, Weidenhaus, Tischtennis sowie diverse Spielsportarten wie Fussball, Basketball, Frisbee und Federball machen allen Generationen Spass. Die erweiterten Sitzbänke lassen auch Raum für Sitzbank-Workouts.
Und nach dem Workout laden die zusätzlichen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen auf dem Areal ein. Also ein Mehrwert für alle Generationen.
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Nein. Die Boppiwiese hat gemäss GESAK (Gmeindesportanlagenkonzept) keine Funktion als Sportanlage. Gemäss dem Konzept könnten bestehende Naturrasenfelder von acht Schulanlagen vermehrt für den Junioren-Fussballsport genutzt werden. Das Schulhaus Boppartshof und damit die Boppiwiese werden nicht erwähnt (S. 75).
Zudem kann die Boppiwiese für den Juniorensport bis D-Junioren genutzt werden - wie bisher auch.
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Nein, im Gegenteil. Die Boppiwiese ist eine Fussballwiese, die kaum ökologischen Wert hat. Hingegen wird es auf den frei werdenden Bereichen bei und hinter der heutigen Tagesbetreuung mehr Naturflächen als bisher geben.
Zudem werden viele Böden im Schulhof entsiegelt und es entstehen Kiesflächen. Somit wird der Schulhof attraktiver, da er keine “Betonwüste” mehr ist. Das Wasser kann hier versickern und den Boden abkühlen, ganz im Sinne einer Schwammstadt St.Gallen.
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Wenn alles gut läuft, kann mit dem Bau der Tagesbetreuung Ende 2025 gestartet werden, was einen Bezug im Herbst 2027 ermöglichen würde.
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Der Stadtrat hat mit dem durchgeführten Mitwirkungsverfahren die Interessen aus dem Quartier aufgenommen. Wir Quartierbewohner:innen haben uns klar dafür ausgesprochen, dass uns ein vielseitiger, hochwertiger Freiraum ein Anliegen ist. Doch auch die Interessen der Schule sind zu beachten. Die Tagesbetreuung erhält den zugewiesenen Standort; für die Schule sieht der Stadtrat die Erweiterungsfläche im Norden vor.
Der Stadtrat garantiert damit, dass der gesamte Bereich im Süden des Schulhaues (Spielwiese/ Hartplatz/ heutige Tagesbetreuung inkl. der Spielplätze) langfristig als Freiraum Bestand haben wird. Wir nehmen den Stadtrat hier als Quartierbewohner:innen in die Pflicht.